Der Patient als vernetzter Gesundheitskunde

Das klassische Bild des „entweder Krank- oder Gesundseins“ löst sich immer weiter auf. Wir befinden uns ständig in einem eher liquiden Zustand zwischen beiden Phasen. Mit den bereits heute vorhandenen allgemeinen Informationsquellen, mit personalisierten Gesundheitsangeboten und einer stetig zunehmenden Datenmenge, verschwimmt die klassische Grenze zwischen Krankheit und Gesundheit immer mehr. Es gibt bereits heute Möglichkeiten zur konstanten Überwachung der Vitalparameter. Wir sehen eine stetig wachsende Eigeninitiative, nach Gesundheitsinformationen zu suchen, selbst wenn wir gesund sind. Und wenn wir das Gefühl haben, dass wir krank sein könnten, setzen wir dieses Wissen (Dr.Google) ebenso oft ein – zum Leidwesen mancher Ärzte. Wir treffen  immer mehr eigene Entscheidungen. Damit ist bereits heute die klassische ‚Patient Journey‘ auf den Kopf gestellt bzw. definiert sie sich zunehmend neu.

“Wir werden in Zukunft nicht erst Daten haben, wenn wir Beschwerden haben, sondern werden einen kontinuierlichen Datenstrom über uns, über jeden Menschen haben.” Michael Carl, 2bAHEAD, Trendstudie Personalisierte Medizin der Zukunft

Das Gesundheitssystem darf also  nicht nur auf den klassischen Patienten abstellen, sondern muss auch und gerade diejenigen noch stärker einbeziehen, die ihre Gesundheit mit zugeschnittenen Leistungsangeboten überwachen und verbessern möchten.

von David Blazek, 2b AHEAD

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