Noch einmal: Künstliche Intelligenz der Bundesregierung

Zwei kurze Nachträge zu meinem ersten Post zur Strategie „Künstliche Intelligenz“ der Bundesregierung.

Wer etwas tiefer einsteigen möchte, warum ich die Strategie insgesamt für eine Enttäuschung halte, werfe einen Blick in meine Trendanalyse. In Kürze: Die Strategie „Künstliche Intelligenz“ springt zu kurz, selbst wenn es gelingen sollte, sie vollumfänglich umzusetzen. Das Kabinett träumt von Exportschlagern und weltweiter Führungsposition. Sie schlägt allerdings kaum geeignete Schritte vor.

Und wer ein Beispiel dafür sucht, wie man die Eckpunkte auch ganz anders interpretieren kann, lese die Ärztezeitung. Der Autor lobt die Ankündigung, nun für die notwendige Datengeschwindigkeit zu sorgen. Warum diese vielfach wiederholte Ankündigung nun auf einmal glaubwürdig sein soll, bleibt offen. Derzeit werden die Mittel, die das Bundesministerium zur Verfügung stellt, nicht einmal vollständig abgerufen. Da scheitert die künstliche Intelligenz schon auf dem Weg zum nächsten Verteilerkasten. Die lobende Erwähnung in der Ärztezeitung bleibt wie die Strategie selbst: Unkonkret.

 

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